Jüdische Küche

Food Trend Nr. 10

recherchiert von Sandra Schuh

In der jüdischen Küche gibt es viele Speisevorschriften zum Beispiel verzehren gläubige Juden keinerlei Milchprodukte gemeinsam mit fleischhaltigen Speisen.
Fisch wird nur mit Milchprodukten oder pflanzlichen Lebensmitteln, jedoch nicht mit Fleisch kombiniert. Koscher sind jene Lebensmittel die laut jüdischem Lebensmittelgesetz erlaubt sind. Tiere werden nur gegessen wenn sie koscher sind, sie müssen bestimmte Bedingung erfüllen. Ihren Ursprung hat die jüdische Küche in Vorderasien.
Einige bekannte jüdische Gerichte sind Pita, Falafel, Hummus und Tahina.
Die jüdisch-orientalische Küche ist in Europa und vor allem in Wien schon längst fixer Bestandteil der Gastronomieszene.
Experten sprechen nun von der neuen, jüdischen Fusionsküche der zweiten und dritten Einwanderer-Generation. Es werden französische, amerikanische, mexikanische oder chinesische Gerichte mit Einflüssen aus der osteuropäischen und israelischen Küche kombiniert.
Die neuen Speisen zeigen, wie Multikulti in der Küche funktioniert.

Einige Beispiele:

Gruyere Burger mit Pastrami
Gänseleber mit Tahina
Shakshuka mit Shrimps
Spareribs mit Roten Rüben
Quellen:https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_K%C3%BCche, http://kurier.at/lebensart/genuss/15-food-trends-mit-zukunft/173.959.681, 28.01.2016

Daphnés Shakshuka

Zutaten (für 4 Personen):
3 EL Olivenöl
1 rote Paprika
1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
2 EL Arak
6 Tomaten (geschält)
4 Eier
Fetakäse und Shrimps (wer mag)
Frischer Koriander
Salz und Pfeffer

Alles schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Paprika und Knoblauch zehn Minuten lang darin braten. Das Gemüse mit dem Arak flambieren. Anschließend die Tomaten hinzugeben. Die Pfanne abdecken und die Sauce bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten lang köcheln lassen, bis sie richtig schön eingedickt ist.

Dann kommt der entscheidende Schritt: Für jedes Ei eine Grube in der Sauce formen und das Ei vorsichtig hinein schlagen. Darauf achten, dass es möglichst wenig ausläuft! Nun dauert es fünf bis zehn Minuten, bis die Eier in der Sauce fertig gegart sind. Wer mag, kann anschließend noch Feta und Shrimps hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss mit Koriander bestreuen und mit frischem Brot servieren.
Quelle:http://www.hurra-blog.de/kuechenstolz-shakshuka/, 28.01.16

shakshuka

Quelle:Daphnés Shakshuka http://cooking.nytimes.com/recipes/1014721-shakshuka-with-feta, 28.01.2016

 

 

Für unsere Leser als Erklärung:

Pita ist ein weiches, dickeres Fladenbrot aus Hefeteig und dient als Beilage. Quelle: 

http://www.marions-kochbuch.de/index/0504.htm, 28.01.2016

pita.jpg.jpeg

https://de.wikipedia.org/wiki/Pita, 28.01.2016

 

Falafel sind frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=foB6bxhZYF0, 28.01.2016

falafel.jpg

https://de.wikipedia.org/wiki/Falafel, 28.01.2016

 

Hummus ist eine leckere Paste aus Kicherebsen. Vor allem im arabischen und türkischen Raum ist der Klassiker nicht aus den Küchen wegzudenken. Quelle: http://cookdiary.net/hummus/, 28.01.2016

Hummus_6.jpg

hummus

http://www.essen-und-trinken.de/hummus, 28.01.2016

 

Shakshuka ist Gericht aus Eiern, die in einer Tomaten-Chili-Sauce pochiert werden. Es kann zum Frühstück, als Brunch oder auch als vegetarisches Hauptgericht serviert werden. Quelle: http://cooking.nytimes.com/recipes/1014721-shakshuka-with-feta, 28.01.2016

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http://kochecke.gm-dd.de/rezepte/shakshuka-eier-in-scharfer-tomaten-sauce, 28.01.16

 

Tahina ist eine Paste aus gerösteten Sesamsamen und eine wichtige Grundzutat in der arabischen Küche. Quelle: http://thrivecoach12.com/2015/04/22/tahini/, 28.01.16

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http://www.saliba-shop.de/produkt/tahina-sesampaste/, 28.01.16

 

Gruyère ist einer aus der Schweiz stammender Hartkäse. Quelle: http://www.schweizerkaese.ch/kaesesortiment/le-gruyere-aop.html, 28.01.16

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https://www.maggi.de/maggi-kochstudio/wissen/lexikon/greyerzer, 28.01.16

 

Pastrami wird in der Regel aus der Brust oder Schulter vom Rind hergestellt. Es ist gepökeltes Fleisch mit denen Sandwiche und Brote gefüllt werden. Quelle: http://www.essen-und-trinken.de/pastrami, 28.01.16

IMG_6672

Bild und Anleitung zur Zubereitung unter: http://www.grillsportverein.de/forum/threads/new-york-style-pastrami.119832/, 14.2.2016

 

Ein Kommentar zu “Jüdische Küche

  1. Pingback: Food-Trends für 2016 – Wir haben uns schlau gemacht! | "Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden."

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