Das grausame Leben eines Fabrikhuhns

Das Kapitel „Fleisch für die Welt“ aus dem Buch „Harte Kost“ von Stefan Kreutzberg hat mich sehr bewegt. Der Autor zeigt auf, dass Tiere zum Großteil nicht artgerecht gehalten werden und eigens Hühner (Hybridhühner) für die Eierproduktion oder Brustfilet-Gewinnung gezüchtet werden. Sehr detailliert wird das „System-Wiesenhof „beschrieben, welches eine Abhängigkeit von Bauern und Züchtern darstellt, da die Züchter den Bauern Küken, Futter und Impfstoffe liefern und dafür garantieren, dass sie den Bauern die Eier später auch abkaufen. Das System des Deutschen Peter Wesjohann, hat man auch in Indien entdeckt und erforscht. Auch dort werden die selben Methoden angewendet. Männlohe Küken sind für die Eierproduktion unbrauchbar und werden grausam vergast oder bei lebendigem Leibe geschreddert.
Jede/r Konsument/in sollte sich gründlich überlegen woher er/sie sein/ihr Fleisch bezieht, denn mit wenig Aufwand und etwas Platz im Garten kann man sehr leicht eigene Hühner halten. Füttern kann man die Tiere ganz einfach mit den Resten aus der Küche und so hat man immer frische Eier zu Hause und wenn man es sich zutraut das Huhn zu schlachten, auch frisches Fleisch.

Harte Kost von Stefan Kreutzberger

Harte Kost von Stefan Kreutzberger

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