Das Saatgut-Monopoly

Monsanto ist der weltgrößte Saatguthersteller und gilt wegen der aggressiven Vermarktung von Gensoja und Genmais als Bösewicht Nummer eins. Donald Danforth Plant Science Center ist ein Saatguthersteller wie Monsanto, jedoch kümmert es sich auch um Pflanzen, wie z.B. um Cassava. Bayer CropScience, die Nummer eins bei den Genpflanzen und wenn es um Pestizide geht, ist er sogar der zweitgrößte Hersteller weltweit. Bayer ist Weltmarktführer beim Reis und längst dabei, weiter Hochertragssorten zu entwickeln, mit und ohne Gentechnik.

Alle reiten immer auf der Gentechnik rum. Sowohl in der konventionellen Züchtung wird auch mit Chemikalien oder radioaktiver Bestrahlung gearbeitet, nur wisse das keiner. Die Grundlage der Marktmacht der Saatgutkonzerne ist die Hybride. Diese Erfindung zwingt die Bauern jedes Jahr dazu, das Saatgut von Neuem zu erwerben. Dadurch werden Bauern abhängig von den Konzernen und dies ermöglicht wiederum die Entwicklung neuer Saatgute. Durch die Gentechnik kann der Ertrag gesteigert werden, um in Zukunft zehn Milliarden Menschen zu ernähren. Jedoch gibt es unzählige Unkräuter, Insekten und Bakterien, die die Ernte zerstören. Deswegen müssen Lösungen entwickelt werden, damit genug Essen für alle vorhanden ist.

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Quelle: Harte Kost: Wie unser Essen produziert wird – Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt von Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn; Kapitel „Das Saatgut Monopoly“

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